GfK-Boot selbst polieren: Gelcoat-Oberflächen perfekt versiegeln
So gelingt die Gelcoat-Politur: Mit den richtigen Schritten zu Glanz, Schutz und Haltbarkeit.
1. Oberfläche vorbereiten

Bevor mit der Bootspolitur begonnen wird, muss die Oberfläche sauber und frei von Sand, Salz und anderen Verschmutzungen sein. Am besten lassen sich Yachtoberflächen mit einem Schwamm und reichlich klarem Wasser sowie einem pH-neutralen Bootsshampoo (z. B. Polish & Protect Shampoo P1) reinigen.
2. Politur auftragen

Für ein gleichmäßiges Ergebnis empfiehlt es sich, die Politur des Bootes mit einer Poliermaschine und einem Medium-Schleifpad aufzutragen. Lammfellpads eignen sich aufgrund des sehr hohen Materialabtrages nur sehr bedingt. Die Bootspolitur gleichmäßig bei ca. 600 Umdrehungen pro Minute und wenig Druck auftragen.
3. Hochglanz polieren

Nach dem Auftragen folgt das eigentliche Polieren. Bei maximal 800 Umdrehungen bearbeiten Sie die Fläche, bis der gewünschte Glanz erreicht ist. Bearbeiten Sie dafür nacheinander mehrere kleinere Flächen, statt großflächig zu polieren.
4. Versiegelung auftragen

Für die abschließende Versiegelung der Bootsoberfläche empfehlen wir das P&P PolymerSealant. Dieses wird mit einem weichen Pad bei einer geringen Drehzahl auf die gereinigte und polierte Oberfläche aufgetragen, um so einen dünnen Film zu erzeugen. Nach einer Einwirkzeit von 10 bis 20 Minuten erfolgt die abschließende Verarbeitung: Bei einer Drehzahl von rund 800 Umdrehungen pro Minute wird die Fläche mit einem weichen Polierpad auf Hochglanz gebracht.
5. Perfekter Schutz und Tiefenglanz
Mit gründlicher Reinigung, sorgfältiger Politur und hochwertiger Versiegelung erhält das Gelcoat des Bootes einen langlebigen Tiefenglanz, wird geschützt und bleibt pflegeleicht für viele Saisons.
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