Osmosesanierung mit Zusatzlaminat – maximale Stabilität für geschwächte Rümpfe

StartseiteLeistungenOsmosesanierung mit Zusatzlaminat

Sicherheit und dauerhafte Haltbarkeit dank 
Zusatzlaminat

Wenn der Rumpf durch Laminatschäden und Delamination, schwere Osmoseschäden oder Probleme bei der Sandwich-Rumpf-Konstruktion geschwächt ist, gibt es nur eine Lösung:
Das von uns entwickelte Zusatzlaminat! 

Ziel dieser Vorgehensweise in der Unterwasserschiffsanierung ist es, das defekte Material bis zur intakten Laminatschicht abzutragen und den Rumpf nach der Trocknung mit einem selbsttragenden Laminat massiv zu verstärken.

So läuft die GFK Sandwich-Reparatur ab

1. Laminieren
2. Verstärkungen
3. Spachtelung und Zwischenschliff
4. Epoxy und Antifouling

Laminieren

Nach dem Sandstrahlen im Shot-Blast-Verfahren und anschließenden trocken bauen wir mit EPS-Glasmatten, Roving-Gelege und hydrolysefestem Vinylesterharz ein circa 5mm starkes Laminat auf.

Verstärkungen

In konstruktionskritischen Bereichen, wie beispielsweise dem Kiel, erfolgen je nach Notwendigkeit partielle Verstärkungen.

Spachtelung und 
Zwischenschliff

Nach der Spachtelung mit Vinylestergelcoat erfolgt unter Einsatz pneumatisch betriebener Schleifgeräte ein Zwischenschliff, sodass die Bootskonturen wieder optimal hergestellt werden.

Epoxy und Antifouling

Zum Abschluss der Arbeiten am Unterwasserschiff wird dieses mit Epoxid dickschichtig versiegelt und anschließend ein Bewuchsschutz appliziert. Beides erfolgt im Airless-Spritzverfahren.

Abrechnung und Übergabe

Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt die Rechnungsstellung. Bei der Abholung schauen wir uns das Arbeitsergebnis gemeinsam an.

Was unsere Kunden sagen

Michael L.

Rechtzeitig informiert was auf mich zu kommt, wurde mein Unterwasserschiff vorbildlich und schneller als geplant überholt. Ein top Ergebnis, das mir jetzt mindestens 5 Jahre Ruhe beschert, wo das Unterwasserschiff nicht gestrichen werden muss. Alle Mitarbeiter bei Wrede sind vorbildlich und immer hilfsbereit. Mein Schiff kommt immer wieder zu Wrede.

Fam. M.

Die anfallenden Arbeiten wurden ausführlich mit Firma Wrede besprochen und es folgte ein detailliertes Angebot über die geplanten Arbeiten. Es wurde ein Zeitfenster festgelegt und dieses wurde auch exakt eingehalten. Während der Arbeiten wurde ein Mangel am Ruder festgestellt und dieses wurde sofort kommuniziert. Gemeinsam wurde nach einer Lösung gesucht und gefunden. Alle Arbeitsgänge wurden im Bild festgehalten und mir ausgehändigt. Ich möchte mich bei dem Wrede-Team aus Kappeln noch bedanken für die sehr gute Kommunikation und für die sehr gute und saubere Arbeit. Alle aufgeführte Punkte haben dafür ***** verdient.

Fam. K.

Unsere Segelyacht war bei Wrede in Wedel zur Sanierung und Teilneuaufbau des Unterwasserschiffes. Wir sind rundum zufrieden und gehen davon aus, dass wir auf lange Sicht nicht mehr wieder kommen müssen. Sollte das der Fall sein, kommen wir aber gerne wieder. Danke!

Katharina und Jan S.

Nachdem wir mit unserer "Lykke" im polaren Winter das Nordkapp umrundet hatten, zahlreiche Winterstürme überstanden und insgesamt über ein Jahr unterwegs waren, entschlossen wir uns für eine komplette Sanierung des Unterwasserschiffes und des Ruderblattes. Das Ergebnis ist überwältigend. Besser als neu und jeder Euro gerechtfertigt. Herr Brix hat uns ausgesprochen fachkundig beraten und das Team in Kappeln einen tollen Job gemacht. Unsere Wauquiez Chance 32 wurde sogar vor dem vereinbarten Termin fertig. Wir sind sehr zufrieden und empfehlen die Firma Wrede ohne Einschränkung weiter. Katharina und Jan

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Häufige Fragen: Osmosesanierung mit Zusatzlaminat


Wann ist eine Osmosesanierung mit Zusatzlaminat notwendig?

Wenn der Osmosebefall so tiefgreifend ist, dass große Teile der ursprünglichen Laminatsubstanz zerstört sind, reicht eine reine Versiegelung nicht mehr aus. Auch bei Delamination (Ablösung der Schichten), weichen Rümpfen oder geschwächten Sandwich-Kernen ist ein Zusatzlaminat unverzichtbar. Es stellt die verlorene statische Festigkeit wieder her und verstärkt den Rumpf dauerhaft.



Wie unterscheidet sich das Zusatzlaminat von einer normalen Osmosesanierung?

Bei der normalen Osmosesanierung bauen wir "nur" eine Sperrschicht auf. Beim Zusatzlaminat laminieren wir echtes, tragendes Material neu auf. Wir nutzen EPS-Glasmatten und Roving-Gelege in Kombination mit hydrolysefestem Vinylesterharz, um eine neue, ca. 5 mm starke Rumpfschale zu erschaffen. Das Boot wird dadurch oft stabiler als es werftneu war.



Wird mein Boot durch das Zusatzlaminat schwerer und langsamer?

Das Gewicht nimmt leicht zu, aber die Vorteile überwiegen massiv: Die gewonnene Steifigkeit verhindert, dass sich der Rumpf im Seegang verwindet ("walkt"). Ein steifer Rumpf gleitet besser durchs Wasser. Da wir zudem die Oberfläche professionell straken (glätten) und im Airless-Verfahren beschichten, ist der hydrodynamische Gewinn meist größer als der minimale Gewichtsnachteil.



Wie läuft die Verstärkung in kritischen Bereichen (z. B. Kiel) ab?

Bereiche mit hoher Krafteinleitung, wie die Kielsektion oder Ruderlager, schauen wir uns besonders genau an. Hier arbeiten wir bei Bedarf partielle Verstärkungen (mehrere Lagen Gelege) ein, um die enormen Hebelkräfte sicher in den Rumpf abzuleiten. Das gibt Ihnen Sicherheit auch bei schwerem Wetter oder Grundberührungen.



Welches Harz verwendet Wrede für das Zusatzlaminat?

Wir setzen konsequent auf Vinylesterharz. Im Gegensatz zum günstigeren Polyesterharz (das oft ab Werft genutzt wird) ist Vinylester extrem hydrolysebeständig (wasserresistent) und hat hervorragende Hafteigenschaften. Es verbindet sich optimal mit dem alten Rumpf und bildet eine dauerhafte Barriere gegen neue Osmose.



Sieht man den Neuaufbau später am Unterwasserschiff?

Nein. Zwar tragen wir ca. 5 mm Material auf, aber durch unsere professionelle Spachtelung mit Vinylestergelcoat und den anschließenden maschinellen Konturschliff (Longboarden) stellen wir die ursprüngliche Linienführung perfekt wieder her. Das abschließende Finish mit Epoxid und Antifouling sorgt für eine optisch makellose Oberfläche.


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