Osmosevorsorge & Prävention: Langzeitschutz für Ihren GFK-Rumpf

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Zuverlässiger Schutz für einen starken Bootsrumpf

Es gibt nur einen richtigen Zeitpunkt für die Osmosevorsorge: Jetzt!
Für Boote und Yachten frisch aus der Werft, bieten wir die Erstbeschichtung an. Für gebrauchte GFK-Boote arbeiten wir je nach Zustand des Unterwasserschiffes mit drei verschiedenen Systemen zur Osmoseprävention. Die Grundlage zur Entscheidung, welches System zu Ihrem Boot passt, liefert unter anderem das Sandstrahlen, wodurch wir eine genaue Diagnose erstellen können. Ist keine Osmose vorhanden, sind die folgenden drei Vorsorgeverfahren möglich:

Rotoblast-Verfahren

Das von uns entwickelte Rotoblast-Verfahren kommt zum Einsatz, wenn das Gelcoat intakt und die Feuchtigkeitswerte im Toleranzbereich sind. Durch einen extrem schnell rotierenden Strahl werden die bestehenden Beschichtungen in einem flachen Winkel bis zum Gelcoat abgetragen. Nach dem anschließenden Trocknen erfolgt der Auftrag des Epoxid-Schutzsystems im Airless-Spritzverfahren bis zu einer Schichtstärke von rund 500 Mikrometern.

Shotblast-Verfahren

Bei Rümpfen mit hoher Feuchtigkeit und Haarrissen sowie Gelcoatproblemen bietet sich das Shotblast-Verfahren an. Hierbei wird das Gelcoat abgetragen und aufgeraut, Hohlräume aufgesprengt. Nach dem Trocknen erfolgt die Applikation der Epoxid-Schutzschicht mit einer Stärke von ca. 500 Mikrometern.

Shotblast-Plus-Verfahren

Wenn es bereits Schäden am Gelcoat, zu viele Hohlräume zwischen Gelcoat und Laminat oder eine fehlende Haftung gibt, kommt unser Shotblast-Plus-Verfahren zum Einsatz. Mit grobem Strahlkorn tragen wir das defekte Gelcoat komplett ab und legen Hohlräume (potentielle Osmose-Nester) gezielt frei. Beim Tempern wird das gesunde Laminat getrocknet und für die weitere Beschichtung vorbereitet. Dann folgen eine neue Gelcoat-Schicht mit einer Stärke von 1200 Mikrometern, eine Epoxidbeschichtung mit einer Stärke von ca. 400 Mikrometern und ein Vinylsealer zur optimalen Haftung des Antifoulings.

Was unsere Kunden sagen

Katharina und Jan S.

Nachdem wir mit unserer "Lykke" im polaren Winter das Nordkapp umrundet hatten, zahlreiche Winterstürme überstanden und insgesamt über ein Jahr unterwegs waren, entschlossen wir uns für eine komplette Sanierung des Unterwasserschiffes und des Ruderblattes. Das Ergebnis ist überwältigend. Besser als neu und jeder Euro gerechtfertigt. Herr Brix hat uns ausgesprochen fachkundig beraten und das Team in Kappeln einen tollen Job gemacht. Unsere Wauquiez Chance 32 wurde sogar vor dem vereinbarten Termin fertig. Wir sind sehr zufrieden und empfehlen die Firma Wrede ohne Einschränkung weiter. Katharina und Jan

Stefan R.

Habe jetzt schon 2x das Unterwasserschiff (verschiedene Boote) mit Epoxid-Dickbeschichtung und Antifouling machen lassen und war beide Male sehr zufrieden. Tolles Ergebnis. Die Langlebigkeit muss sich noch zeigen. Beim 1. Mal habe ich das Schiff nach 4 Jahren verkauft, da war noch alles Top.

Michael S.

Die vereinbarten Arbeiten am Unterwasserschiff wurden sauber und gem. vereinbartem Zeitplan durchgeführt. Das Schiff war hinterher sogar von innen top sauber. Ich würde Wrede jederzeit wieder beauftragen, hoffe jedoch, dass unsere Granada 35 vorläufig keinen weiteren Eingriff braucht. Die Betreuung durch das Personal war freundlich und fachkundig - kurz optimal.

Herr B.

Sehr freundliche und kompetente Mitarbeiter, sorgfältige und termingerechte Arbeit, unkomplizierte Abwicklung. Wir können Wrede nach unseren guten Erfahrungen auf jeden Fall weiterempfehlen.

Kerstin H.

Wir haben eine 30 Jahre alte Motoryacht gekauft, die im Wasser lag, weshalb wir das Unterwasserschiff nicht gesehen haben. Erst als wir es an Land schleifen wollten, haben wir den ersten Verdacht auf Osmose bekommen. Die Ansprechpartner von Peter Wrede Yacht Refits haben uns eine genaue Anleitung gegeben, wie wir welche Proben veranlassen sollen, damit wir Sicherheit bekommen. Leider hat sich der Verdacht bestätigt, natürlich waren wir aufgrund des nicht einkalkulierten Zusatzaufwands geschockt. Aber das Ergebnis sieht super aus und wir haben ein richtig gutes Gefühl, bei Peter Wrede genau richtig aufgehoben gewesen zu sein!

Peter Wrede Yacht Refits für optimalen Schutz und beste Performance

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mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Oberflächentechnik von Yachten
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Häufige Fragen: Osmosevorsorge


Was ist eine Osmosevorsorge?

Die Osmosevorsorge passiert dann, wenn noch keine Osmose vorhanden ist, allerdings schon Feuchtigkeit im Rumpf ist und das Boot dauerhaft vor Osmose geschützt werden soll. Dafür wird die Beschichtung im Strahlverfahren abgetragen. Bei Bedarf werden baubedingte Hohlräume zwischen Gelcoat und Laminat geöffnet, um vorhandene Feuchtigkeit zu reduzieren. Nach dem Trocknen des Rumpfes wird eine neue dickschichtige Epoxid-Wasserdampfsperre aufgebaut. Eine detaillierte Beschreibung der Osmosevorsorge gibt es in unserem Ratgeber.



Was ist der Unterschied zwischen Osmosevorsorge und Osmosesanierung?

Bei der Osmosesanierung tragen wir das gesamte Gelcoat ab und entfernen alle Osmose-Herde im Laminat.
Nach dem Feuchtigkeitsentzug wird eine neue Schutzschicht aufgebaut. Details zum Ablauf einer Osmosesanierung gibt es in unserem Ratgeber.



Wie kann ich selbst erkennen, ob Osmosevorsorge oder -Sanierung notwendig ist?

Eine erste Idee, ob Osmose vorliegt, können Eigner durch UV-Test, Schleif- und Wisch-Test bekommen. Wie diese funktionieren, lesen Sie in unserem Ratgeber. Wir empfehlen jedoch dringend, einen Fachbetrieb zurate zu ziehen. Bei einer falschen Diagnose und anschließend nur oberflächlich durchgeführten Sanierung, besteht die Gefahr, dass säurehaltige, aggressive Substanzen nicht entfernt werden. Dadurch ist weitere Blasenbildung vorprogrammiert.



Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Osmosevorsorge?

Unsere klare Empfehlung lautet: Jetzt. Osmose ist ein schleichender Prozess.

  • Neue Boote: Werftseitig ist der Schutz oft minimal. Eine Erstbeschichtung direkt nach Auslieferung ist der beste Investitionsschutz.
  • Gebrauchte Boote: Sobald wir durch unser Sandstrahlen das Gelcoat freigelegt haben, sehen wir den Zustand. Ist das Gelcoat noch intakt, versiegeln wir es sofort, bevor Feuchtigkeit eindringen kann. Warten Sie nicht erst auf die ersten Blasen!


Warum muss das Unterwasserschiff vor der Vorsorge gestrahlt werden?

Nur auf einem absolut sauberen Untergrund haftet die neue Beschichtung dauerhaft. Viel wichtiger ist jedoch die Diagnose: Unter alten Antifouling-Schichten bleiben Haarrisse oder Poren oft verborgen. Durch das Strahlen legen wir den "wahren" Zustand des Rumpfes frei. Erst dann entscheiden wir, ob das schonende Rotoblast- oder das intensivere Shotblast-Verfahren notwendig ist.



Was ist der Unterschied zwischen Rotoblast und Shotblast?

Das hängt vom Zustand des Gelcoats ab:

  • Rotoblast nutzen wir bei intaktem Gelcoat. Ein rotierender Strahl trägt Altbeschichtungen schonend ab, ohne das Gelcoat zu beschädigen.
  • Shotblast kommt zum Einsatz, wenn das Gelcoat bereits Haarrisse oder erhöhte Feuchtigkeitswerte aufweist. Wir rauen die Oberfläche stärker auf und "sprengen" Hohlräume auf, um eine tiefere Verankerung der Epoxid-Schutzschicht zu ermöglichen.


Mein Gelcoat ist bereits stark geschädigt. Hilft da noch Vorsorge?

Ja, mit unserem Shotblast-Plus-Verfahren. Wenn das Gelcoat porös ist oder keine Haftung mehr zum Laminat hat, tragen wir es mit grobem Korn komplett ab. Wir legen potenzielle Osmose-Nester frei, trocknen (tempern) das Laminat und bauen dann eine massive, neue Schutzschicht (1200 µm neues Gelcoat + 400 µm Epoxid) auf. Das ist quasi ein "neues Unterwasserschiff".



Warum ist die Schichtstärke der Epoxid-Beschichtung so wichtig?

Viele Standard-Anstriche sind zu dünn, um dauerhaft wasserdicht zu sein. Wir applizieren unser Epoxid-System im Airless-Spritzverfahren in einer Stärke von ca. 350 bis 500 Mikrometern. Zum Vergleich: Das entspricht etwa 6-8 Schichten mit der Rolle. Diese Dicke garantiert die nötige Dampfdichte, um das GFK-Laminat langfristig vor Wasseraufnahme zu schützen.



Lohnt sich eine Osmosevorsorge auch bei älteren Booten?

Absolut. Ein trockenes, osmosefreies Unterwasserschiff ist einer der wichtigsten Faktoren für den Wiederverkaufswert einer Yacht. Mit einer professionellen Wrede-Vorsorge signalisieren Sie Käufern: "Dieses Boot ist substanziell gesund." Zudem vermeiden Sie teure Sanierungen in der Zukunft.


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Weiterführende Informationen

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Wenn Osmose zu spät erkannt wird, kann die Struktur des Bootes schon erheblich beeinträchtigt sein. Mit diesen Tipps erkennen Sie im Winterlager, ob Ihr Boot von Osmose betroffen ist.
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Rechtzeitige Osmosevorsorge schützt das Unterwasserschiff, bevor Blasen und Delamination entstehen. Je früher, desto wirksamer.
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Osmosesanierung
Wenn säurehaltige Einfressungen das Laminat Ihrer Yacht zerstören, ist die Diagnose klar: Osmose! Hier hilft nur eins: Die professionelle Osmosesanierung von Peter Wrede Yacht Refits.
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