Osmosevorsorge & Prävention: Langzeitschutz für Ihren GFK-Rumpf

Zuverlässiger Schutz für einen starken Bootsrumpf
Es gibt nur einen richtigen Zeitpunkt für die Osmosevorsorge: Jetzt!
Für Boote und Yachten frisch aus der Werft, bieten wir die Erstbeschichtung an. Für gebrauchte GFK-Boote arbeiten wir je nach Zustand des Unterwasserschiffes mit drei verschiedenen Systemen zur Osmoseprävention. Die Grundlage zur Entscheidung, welches System zu Ihrem Boot passt, liefert unter anderem das Sandstrahlen, wodurch wir eine genaue Diagnose erstellen können. Ist keine Osmose vorhanden, sind die folgenden drei Vorsorgeverfahren möglich:
Rotoblast-Verfahren
Shotblast-Verfahren
Shotblast-Plus-Verfahren
Was unsere Kunden sagen
Peter Wrede Yacht Refits für optimalen Schutz und beste Performance

Häufige Fragen: Osmosevorsorge
Die Osmosevorsorge passiert dann, wenn noch keine Osmose vorhanden ist, allerdings schon Feuchtigkeit im Rumpf ist und das Boot dauerhaft vor Osmose geschützt werden soll. Dafür wird die Beschichtung im Strahlverfahren abgetragen. Bei Bedarf werden baubedingte Hohlräume zwischen Gelcoat und Laminat geöffnet, um vorhandene Feuchtigkeit zu reduzieren. Nach dem Trocknen des Rumpfes wird eine neue dickschichtige Epoxid-Wasserdampfsperre aufgebaut. Eine detaillierte Beschreibung der Osmosevorsorge gibt es in unserem Ratgeber.
Bei der Osmosesanierung tragen wir das gesamte Gelcoat ab und entfernen alle Osmose-Herde im Laminat.
Nach dem Feuchtigkeitsentzug wird eine neue Schutzschicht aufgebaut. Details zum Ablauf einer Osmosesanierung gibt es in unserem Ratgeber.
Eine erste Idee, ob Osmose vorliegt, können Eigner durch UV-Test, Schleif- und Wisch-Test bekommen. Wie diese funktionieren, lesen Sie in unserem Ratgeber. Wir empfehlen jedoch dringend, einen Fachbetrieb zurate zu ziehen. Bei einer falschen Diagnose und anschließend nur oberflächlich durchgeführten Sanierung, besteht die Gefahr, dass säurehaltige, aggressive Substanzen nicht entfernt werden. Dadurch ist weitere Blasenbildung vorprogrammiert.
Unsere klare Empfehlung lautet: Jetzt. Osmose ist ein schleichender Prozess.
- Neue Boote: Werftseitig ist der Schutz oft minimal. Eine Erstbeschichtung direkt nach Auslieferung ist der beste Investitionsschutz.
- Gebrauchte Boote: Sobald wir durch unser Sandstrahlen das Gelcoat freigelegt haben, sehen wir den Zustand. Ist das Gelcoat noch intakt, versiegeln wir es sofort, bevor Feuchtigkeit eindringen kann. Warten Sie nicht erst auf die ersten Blasen!
Nur auf einem absolut sauberen Untergrund haftet die neue Beschichtung dauerhaft. Viel wichtiger ist jedoch die Diagnose: Unter alten Antifouling-Schichten bleiben Haarrisse oder Poren oft verborgen. Durch das Strahlen legen wir den "wahren" Zustand des Rumpfes frei. Erst dann entscheiden wir, ob das schonende Rotoblast- oder das intensivere Shotblast-Verfahren notwendig ist.
Das hängt vom Zustand des Gelcoats ab:
- Rotoblast nutzen wir bei intaktem Gelcoat. Ein rotierender Strahl trägt Altbeschichtungen schonend ab, ohne das Gelcoat zu beschädigen.
- Shotblast kommt zum Einsatz, wenn das Gelcoat bereits Haarrisse oder erhöhte Feuchtigkeitswerte aufweist. Wir rauen die Oberfläche stärker auf und "sprengen" Hohlräume auf, um eine tiefere Verankerung der Epoxid-Schutzschicht zu ermöglichen.
Ja, mit unserem Shotblast-Plus-Verfahren. Wenn das Gelcoat porös ist oder keine Haftung mehr zum Laminat hat, tragen wir es mit grobem Korn komplett ab. Wir legen potenzielle Osmose-Nester frei, trocknen (tempern) das Laminat und bauen dann eine massive, neue Schutzschicht (1200 µm neues Gelcoat + 400 µm Epoxid) auf. Das ist quasi ein "neues Unterwasserschiff".
Viele Standard-Anstriche sind zu dünn, um dauerhaft wasserdicht zu sein. Wir applizieren unser Epoxid-System im Airless-Spritzverfahren in einer Stärke von ca. 350 bis 500 Mikrometern. Zum Vergleich: Das entspricht etwa 6-8 Schichten mit der Rolle. Diese Dicke garantiert die nötige Dampfdichte, um das GFK-Laminat langfristig vor Wasseraufnahme zu schützen.
Absolut. Ein trockenes, osmosefreies Unterwasserschiff ist einer der wichtigsten Faktoren für den Wiederverkaufswert einer Yacht. Mit einer professionellen Wrede-Vorsorge signalisieren Sie Käufern: "Dieses Boot ist substanziell gesund." Zudem vermeiden Sie teure Sanierungen in der Zukunft.
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