Hilfe & Informationen
FAQ: Am häufigsten gesucht
Beim Auftragen von Antifouling ist zu beachten, dass das Unterwasserschiff nicht deutlich kälter ist, als die Lufttemperatur. Durch die Abkühlung der Luft am Rumpf kann der Taupunkt unterschritten werden. Die Folge: Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert und es bildet sich ein Feuchtigkeitsfilm auf dem Rumpf. Wird auf diesen das Antifouling aufgetragen, kann es abblättern. Wir raten daher, das Antifouling erst dann aufzutragen, wenn die Temperaturen auch nachts über 10°C betragen. Darüber hinaus eignet sich die Mittagszeit gut für die Verarbeitung des Antifoulings. So hat es ausreichend Zeit zu trocknen, bevor die Temperaturen in der Nacht wieder fallen.
Wie teuer die Yachtlackierung wird, lässt sich pauschal nicht sagen. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gerne beraten wir Sie dazu und erstellen ein unverbindliches Angebot.
Wir können alle Arbeiten an unseren Standorten in Wedel bei Hamburg, Kappeln und Neustadt in Holstein durchführen. Unterschiede gibt es lediglich bei der Bootsgröße. In Neustadt können wir Yachten bis 24 Meter Länge und 60 Tonnen Gewicht bearbeiten. An den anderen Standorten sind es Boote bis zu 22 Meter Länge. In Greifswald führen wir lediglich Yachtlackierungen durch. Informationen zu unseren Standorten gibt es hier.
Eine Überbeschichtung mit Antifouling kann dazu führen, dass das Antifouling zu dick ist und dadurch abblättert. Dies lässt sich dadurch vermeiden, dass nur dann Antifouling aufgetragen wird, wenn es notwendig ist.
Neuer oder unbehandelter Untergrund:
Bei Gelcoat, Spachtel, GFK oder Epoxidprimer empfiehlt sich zunächst ein 2K-Epoxid-Primer als Feuchtigkeitsschutz. Darauf folgt ein 1K-Antifouling-Primer (z. B. Seajet 015) für eine gute Haftung, bevor das Antifouling aufgetragen wird.
Intaktes Antifouling:
Ist die alte Beschichtung in gutem Zustand, genügt anschleifen und zwei dünne Schichten des bisherigen Antifoulings. Ein Primer ist hier nicht nötig.
Beschädigtes oder unbekanntes Antifouling:
Lösen sich Stellen, sollten sie geglättet und mit 1K-Primer vorbehandelt werden. Danach folgen zwei bis drei Schichten Antifouling. Ist das alte System unbekannt, sollte es vollständig entfernt und das System wie oben beschrieben neu aufgebaut werden.
Die Kompatibilität der Antifoulings ist der entsprechenden Tabelle zu entnehmen.
Wir haben ein paar eigene Liegeplätze an unserem Standort in Wedel. An den anderen Standorten können Sie die Liegeplätze der Marinas nutzen.
An unserem Standort in Wedel verfügen wir über eine Handvoll Winterlagerplätze. An den anderen Standorten verfügen unsere Partnerunternehmen über die Möglichkeit, Boote über den Winter unterzustellen.
Wir selbst übernehmen solche Bootsbaumaßnahmen wie den Tausch eines Fensters nicht. Wir können diese Arbeiten aber gerne mit einem unserer Partnerunternehmen an den vier Standorten koordinieren.
Ja. Wir informieren Eignerinnen und Eigner regelmäßig über den Projektfortschritt und senden darüber hinaus auch Fotos.
Die Alternative zum klassischen Antifouling sind biozidfreie Beschichtungen des Unterwasserschiffes. Gerne beraten wir Sie dazu.